Berufsunfähigkeitsversicherung plus Fondspolice: eine sinnvolle Kombination?

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Der Wettbewerb unter den Versicherern hat dazu geführt, dass das Angebot an geeigneten, auf die individuellen Anforderungen zugeschnittenen Berufsunfähigkeitsversicherungen recht vielfältig ist. Doch bedeutet dies noch lange nicht, dass die Versicherer auch gute Kapitalanlageprodukte anbieten. Allein aus diesem Grunde sollte man Prioritäten setzen, bevor ein Vertrag unterschrieben wird.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit muss gewährleistet sein
Die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung können, orientiert an den persönlichen Risiken, für sich allein genommen für viele Versicherungsnehmer recht hoch ausfallen. Wer sich für eine Kombination aus zwei Verträgen entscheidet, muss auch dauerhaft die finanzielle Belastung für beide Varianten tragen. Teure Kombiverträge bergen deshalb eine Gefahrenpotential für den Fall in sich, dass das monatliche Einkommen sinkt, sich die persönliche Lebenssituation ändert oder gar Arbeitslosigkeit droht.

Kombinationen frühzeitig prüfen
Ist die Sparvariante innerhalb eines Kombivertrags an eine jahrzehntelange Laufzeit gekoppelt, kann dies zu finanziellen Engpässen führen, da sich persönliche Risiken nicht kalkulieren lassen. Muss dann wegen wirtschaftlicher Engpässe der Sparvertrag gekündigt werden, geht in der Regel auch der Schutz der wichtigen Berufsunfähigkeitsversicherung verloren. Wer diesen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen will, muss meist mit höheren Beiträgen rechnen und sich auch einer erneuten Gesundheitsprüfung stellen.

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