Bankkonto: Kosten sparen – für wen sich ein Zweitkonto lohnt

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Wer als Kunde einer großen Privatbank im ländlichen Raum lebt, stellt schnell fest, dass die Versorgung mit Bargeld oft ein Problem ist. Privatbanken unterhalten in kleineren Städten und Vororten kaum Filialen und die Barabhebung am Automat von Sparkasse oder Volksbank ist teuer.

In diesen Fällen lohnt es sich, ein zweites Konto bei einer Direktbank zu eröffnen, die kostenfreie Barabhebungen an den Automaten der Volksbanken oder der Sparkassen ermöglicht. Auf dieses Konto wird dann hin und wieder Geld überwiesen, über das dann bei Bedarf kostenfrei verfügt werden kann, ohne dass lange Anfahrten erforderlich sind.

Wichtig ist, dass das Zweitkonto keine laufenden Kontoführungsgebühren verursacht und auch keinen Mindestgehaltseingang erfordert. Sonst ist die Ersparnis bei der Bargeldversorgung schnell neutralisiert.

Ein zweites Konto kann sich auch lohnen, wenn die Kosten für bestimmte und regelmäßig genutzte Leistungen bei der Hausbank sehr hoch sind. Dabei kann es sich etwa um Überweisungen in Nicht-EU-Länder (zum Beispiel in die Türkei) handeln.

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