Leider sehen viele Frauen immer noch nicht die Notwendigkeit ein, sich vor den finanziellen Einschränkungen im Falle einer Berufsunfähigkeit mit einem entsprechenden Versicherungsschutz abzusichern. Dabei sind gerade sie es, die im Gegensatz zu den Männern ein viel höheres Risiko auf einen krankheitsbedingten Berufsausstieg tragen müssen.
Mehrfachbelastungen hinterlassen Spuren
Durch Haushalt, Arbeitsplatz, Kindererziehung und dem alltäglichen Stress werden seelische Belastungen ausgelöst, die nicht nur zu Depressionen führen können, sondern sich auch ungünstig auf die körperliche Verfassung auswirken können – bis hin zu einer Berufsunfähigkeit. Denn auch bei Frauen gilt, dass sie häufiger durch eine schwere Erkrankung als durch einen Unfall frühzeitig aus dem Berufsleben austeigen müssen.
Selbstständige ohne gesetzlichen Schutz
Wer auf eigene Rechnung arbeitet, muss auch selber mit allen Risiken fertig werden. Selbstständige können nicht auf den gesetzlichen Schutz setzen. Selbstständige Frauen sind wie auch ihre männlichen Kollegen mehr denn je auf einen umfassenden Berufsunfähigkeitsschutz angewiesen.
Kombiverträge
Versicherer bieten gern Kombiverträge an, die aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Kapitallebensversicherung bestehen. Kommt die Versicherte in finanzielle Schwierigkeiten, können die Beiträge aus dem bis dahin eingezahlten Kapital entnommen werden. Dies richtet sich natürlich nach der Höhe und Dauer der Einzahlungen. Auf diese Weise kann der Versicherte über einen entsprechenden Zeitraum mit der Beitragszahlung aussetzen, ohne auf den Versicherungsschutz verzichten zu müssen

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