Berufsunfähigkeitsversicherung und Altersvorsorge: Vor- und Nachteile von Kombiverträgen

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Wer sich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit schützen will, denkt meist auch darüber nach, zusätzlich und privat etwas für die Altersvorsorge zu unternehmen. Die gesetzliche Rentenversicherung bietet längst nicht mehr das, was noch vor einigen Jahren von ihr zu erwarten gewesen war. Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland müssen immer mehr Erwerbstätige die Rentenempfänger stützen. Doch wer zwei unterschiedliche Versicherungsverträge kombinieren will, muss auch die Nachteile beachten.

Kombiverträge nicht immer sinnvoll
Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsschutz gehören heute in jeden Haushalt. Eine Zusammenlegung zweier so unterschiedlicher Policen bedeutet aber auch, seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in Form einer kontinuierlichen Beitragszahlung über die gesamte Laufzeit sicher stellen zu müssen, damit der Versicherungsschutz bestehen bleibt.

Kann der Versicherungsnehmer nicht mehr seinen Beitragszahlungen nachkommen, muss dies jedoch nicht zwingend bedeuten, dass der wichtige Berufsunfähigkeitsschutz verloren geht. Bei einem (temporären) finanziellen Engpaß sollte niemand voreilig auf die Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten und kündigen. Bei einem Kombiprodukt wiederum kann die Option genutzt werden, Kapital aus dem Altersvorsorgevertrag zu entnehmen, um die Beiträge für den Berufsunfähigkeitsschutz weiter zu zahlen, während der Vorsorgevertrag beispielsweise über einen Zeitraum von einem Vierteljahr beitragsfrei gestellt werden kann. Die Kombination aus zwei Verträgen erlaubt demanch das Weiterführen der Berufsunfähigkeitsversicherung, während dies bei einer Einzelpolice ausgeschlossen ist. Hinzu kommt, dass im Leistungsfall die Beiträge für die Altersvorsorge weiter geführt werden, wenn der Versicherungsnehmer berufsunfähig ist.

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