Berufsunfähigkeitsversicherung: Wie sollte ein verbraucherfreundlicher Vertrag aussehen?

zurück zur Übersicht

An erster Stelle steht die Rentenhöhe. Sie sollte reichen, den gewohnten Lebensstandard abzusichern. Im günstigsten Fall ist sie so hoch, dass der Versicherungsnehmer zusätzlich auch eine private Altersvorsorge vornehmen kann. Eine Kombi-Policen aus einer Altersvorsorge und einem Berufsunfähigkeitsschutz kann hier die Lösung sein. Parallel dazu sollte die Rente der Berufsunfähigkeitsversicherung alle laufenden Kosten decken und in etwa dem letzten Nettoeinkommen entsprechen.

Laufzeit: Niemand sollte sich, um Beiträge zu sparen, zu einer Laufzeit bis zum 60. Lebensjahr verleiten lassen. Einen umfassenden Schutz bietet hingegen eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die bis zum Ende der Lebensarbeitszeit vereinbart wird.

Nachversicherungsgarantie: Wer jung ist, kann sich selten einen teuren Versicherungsschutz leisten. Zudem begrenzen einige Versicherungsunternehmen die Rentenhöhe für Studenten und Auszubildende auf in der Regel 500 Euro. Ein guter Versicherungsvertrag sollte deshalb die Möglichkeit zur Nachversicherung bieten. Durch sie kann nach einer Einkommensverbesserung der Schutz individuell aufgestockt werden – und dies zumeist sogar ohne eine erneute Gesundheitsprüfung. Jedoch ist mit ihr auch eine Beitragsanpassung verbunden.

Überschussbeteiligung für Versicherte: Kundenbeiträge werden in der Regel am Kapitalmarkt investiert. Hat die Berufsunfähigkeitsversicherung günstig kalkuliert, kann der Versicherte an den Überschüssen beteiligt werden. Neben einer Beitragsverrechnung sind auch ein Bonussystem und eine Auszahlung zum Laufzeitende möglich. Diese Kriterien orientieren sich an der Anlagestrategie der jeweiligen Berufsunfähigkeitsversicherung.

Verwandte Artikel

 
Kommentar schreiben 
Name (Nickname):*
E-Mail (wird nicht veröffentlicht):*
Website:
Summe von 1 + 6 ?:*
* Pflichtfelder Datenschutzrichtlinie