Ein Reverse-Floater könnte beispielsweise wie folgt ausgestattet sein: Der Zinskupon ist definiert als 12 Prozent minus der Stand des 12-Monats-Euribors am einmal in sechs Monaten relevanten Betrachtungstag. Unter Null kann der Kupon nicht fallen. Bei Fälligkeit erfolgt die Rückzahlung wie bei jeder Anleihe zum Nominalwert.
Reverse-Floater können an der Börse gehandelt werden. Durch ihre inverse Abhängigkeit vom Referenzzinssatz verhält sich auch der Kurs anders als bei gewöhnlichen Schuldverschreibungen. Erwarten die Anleger ein ansteigendes Zinsniveau, führt dies zu Kursverlusten in der Anleihe. Umgekehrt reagiert der Kurs eines Reverse-Floaters positiv, wenn die Anleger von sinkenden Zinsen ausgehen. Mit Reverse-Floatern kann die (positive) Abhängigkeit der Zinserträge eines Bond-Portfolios verringert werden.
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