Der Inhaber einer Anleihe erhält bis zur Fälligkeit des Papiers mehrere Zahlungen: Zunächst erfolgen die Kuponzahlungen und schließlich die Rückzahlung des Mantels. Die Duration misst, wie lange das anfänglich eingesetzte Geld durchschnittlich gebunden ist. Die höchste Duration weisen deshalb Nullkuponanleihen auf, bei denen erst bei Fälligkeit eine Rückzahlung erfolgt. Die Duration fällt umso niedriger aus, je mehr Zinszahlungen während der Laufzeit erfolgen, je größer dieses gemessen am Kapitaleinsatz sind, und je näher sie am Zeitpunkt der Erstinvestition liegen.
Die Duration hängt unmittelbar mit der Zinssensitivität einer Anleihe zusammen beziehungsweise. gibt diese an. Die Zinssensitivität beschreibt, wie stark der Kurs einer Anleihe auf Änderungen des Zinsniveaus reagiert. Je größer die Duration, desto zinssensitiver ist der Kurs, weil das gebundene Geld dann in größerem Umfang von der Zinsänderung betroffen ist.
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22.12.2009 von
JL,
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