Kommt es während der Laufzeit einer Katastrophenanleihe zu einer solchen Katastrophe, erleidet der Anleger Schaden. Je nach Ausmaß des Ereignisses kann dieser bis hin zum Totalverlust reichen. Kommt es nicht zu einer Katastrophe, fällt die Rendite der Anleihe jedoch deutlich höher aus als bei sicheren verzinslichen Wertpapieren. Der Emittent legt den Deckungsstock in solchen sicheren Papieren an und zahlt dem Inhaber der Katastrophenanleihe die Zinsen aus. Dazu wird eine Prämie für die Übernahme des Katastrophenrisikos bezahlt.
Katastrophenanleihen sind ein sehr spezielles Anlagesegment, das sich für Privatanleger vornehmlich zur Beimischung zu einem breit aufgestellten Anleihen-Portfolio eignet. Größere Engagements sind nicht empfehlenswert, weil das Risiko zu unstetig ausfällt und die Anleihe letztlich eine Wette darstellt.
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