Ermöglicht der Händler dem Kunden die Teilzahlung in 10, 20 oder mehr Monatsraten, ohne dafür einen Aufschlag auf den regulären Verkaufspreis in Rechnung zu stellen, wird seine Marge durch die Finanzierungskosten geschmälert. Große Handelsketten kooperieren bei der Konsumgüterfinanzierung oft mit Banken, die einen Teil des Erlöses von jedem auf Raten gekauften Produkt erhalten.
Wird der Einkauf sofort in bar bezahlt, entfällt dieser Kostenpunkt für den Händler. Verbraucher sollten deshalb auf einen Preisnachlass bestehen, wenn sie sofort und in einer Summe zahlen. Je großzügiger das Ratenzahlungsangebot ist, desto größer sollte auch der Nachlass auf den regulären Verkaufspreis ausfallen. Kann der Einkauf beispielsweise in 24 Monatsraten ohne Zinsaufschlag finanziert werden, sollten 5 Prozent Rabatt möglich sein.
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