Dividendenstrategien zielen auf vergleichsweise konstante Erträge ab. Es bringt deshalb wenig, Werte aus der zweiten oder dritten Reihe ins Portfolio aufzunehmen. Der Jahresumsatz eines Unternehmens sollte sich auf mindestens 1 Mrd. Euro belaufen. Dieser Jahresumsatz sollte mindestens in den drei zurückliegenden Geschäftsjahren erreicht worden sein.
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Dividendenpolitik. In der Vergangenheit sollten die Ausschüttungen möglichst konstant gewesen sein. Im Idealfall wird sogar in Verlustjahren eine Dividende ausgeschüttet, die aus Rückstellungen der Vorjahre finanziert wird.
Auch ein Blick auf die Branche kann nicht schaden. Für Dividendenstrategien eignen sich Versorgertitel erfahrungsgemäß gut, weil zum einen die Dividendenrendite hoch ist und zum anderen sowohl Stromversorger als auch große Telekommunikationsunternehmen vergleichsweise unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung sind.
Wie bei jeder Strategie gilt auch bei einer auf Ausschüttungen fokussierten Vorgehensweise, dass nicht nur einzelne Komponenten, sondern das Gesamtbild stimmen müssen: Das Portfolio sollte breit gestreut sein und keinesfalls nur wenige Einzelaktien -schon gar nicht alle aus derselben Branche – umfassen.
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