Aktienkennzahlen: Was ist der Discounted-Cash-Flow

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Das Prinzip der DCF-Methode besteht darin, den Wert der für die Zukunft erwarteten Einzahlungsüberschüsse eines Unternehmens (den so genannten Cash-Flow) auf die Gegenwart herunterzubrechen. Dies geschieht mit dem finanzmathematischen Instrument der Abzinsung. Die Abzinsung berücksichtigt, dass weiter in der Zukunft anfallende Gewinne etwas weniger wert sind als zeitlich näher liegende Gewinne.

Die DCF-Methode bezieht sich zum größten Teil auf die erwarteten Ergebnisse eines Unternehmens der kommenden 5-15 Jahre. Theoretisch ist der Wert eines Unternehmens dann am höchsten, wenn der DCF-Wert am höchsten ist. In der Praxis ist die Kennzahl allerdings mit sehr vielen Unsicherheiten verbunden: Kein Unternehmen und kein Analyst kann voraussagen, wie sich die Ertragslage in der Zukunft entwickeln wird.

Für Privatanleger ist allerdings ein Zusammenhang dieser Rechenmethode hilfreich: Kündigt ein Unternehmen an, dass es auf Dauer bessere oder schlechtere Einzahlungsüberschüsse erzielen wird als bislang angenommen, hat dies mitunter sehr viel größere Auswirkungen auf den Aktienkurs als eine einmalige – mitunter auch große –Belastung beziehungsweise ein einmaliger Vorteil.

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