Altersvorsorge: Rentenlücke durch Inflation oft größer als gedacht

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Die Ansprüche gegen die gesetzliche Rentenversicherung lassen sich während des Erwerbslebens nicht exakt ermitteln. Die Entgeltpunkte der Rentenversicherung können einen Anhaltspunkt geben: Für jedes Jahr Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung erwerben Durchschnittsverdiener Anspruch auf gut 27 Euro Rente monatlich.

Für die Zukunft ist zu erwarten, dass die Renten sehr viel langsamer steigen als die allgemeine Teuerungsrate. Dadurch reduziert sich die tatsächliche Kaufkraft deutlich. Das gilt auch für private und staatlich geförderte Renten. Wie hoch die Inflation auf Dauer tatsächlich ausfällt, ist nicht sicher. Steigen die Preise über einen Zeitraum von 30 Jahren jedes Jahr um 2,5 Prozent an, führt dies zu einer Halbierung der Kaufkraft. 1.000 Euro Rente sind im Jahr 2040 dann so viel wert wie heute 500 Euro.

Es ist wichtig, die Teuerungsrate in die Kalkulation einzubeziehen. Im schlimmsten Fall bietet die Altersvorsorge sonst trotz aller Bemühungen nicht mehr als das Niveau der Grundsicherung.

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