Besonderes Augenmerk sollten Anleger den Anlagekriterien des Fonds schenken. Diese verraten nicht nur, welche Wertpapiere der Fonds aktuell führt, sondern auch, in welche überhaupt investiert werden darf. Darüber hinaus sind im Prospekt bestimmte Anlagegrenzen definiert: Ein maximaler Aktienanteil kann ebenso bestimmt werden wie der Anteil des Fondsvermögens, der in fremden Währungsräumen angelegt wird.
Anleger orientieren sich bei der Fondsauswahl erfahrungsgemäß häufig an der Bezeichnung des Fonds und gehen davon aus, dass zum Beispiel ein Rentenfonds das Vermögen der Anleger ausschließlich in verzinslichen Wertpapieren anlegt. Im Fondsprospekt findet sich häufig der Hinweis, dass ein mitunter erheblicher Teil des Portfolios auch in Aktien angelegt werden kann.
Auch im Hinblick auf die Kosten liefert der Fondsprospekt mehr Informationen als Bank und Broker: Nicht nur die aktuellen Kosten sind aufgeführt, sondern auch Obergrenzen für die jährliche Verwaltungsgebühr und den Ausgabeaufschlag beziehungsweise die Rücknahmegebühr.
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