Bei der Auswahl ihrer Fonds sollten Anleger das Prinzip dieses Anlageinstruments beachten: Im Portfolio sollten sich Fonds mit Schwerpunkt auf europäischen und weltweiten Aktien finden. Keinesfalls sollte ausschließlich auf deutsche Werte gesetzt werden. Die Streuung eines jeden Fonds sollte breit ausfallen – am besten befinden sich im Fondsportfolio mehrere hundert Aktien. Es spielt dabei keine Rolle, ob einmalig oder über regelmäßige Einzahlungen in Sparpläne investiert wird.
Um die Kosten der Anlage in einem adäquaten Verhältnis zur Leistung zu halten, sollten Anleger ihren Schwerpunkt auf börsengehandelte Indexfonds legen. Diese bilden breite Märkte passiv nach und werden nicht durch ein kostenintensives Management betreut. Aktiv verwaltete Fonds können durchaus ebenfalls gewählt werden. Sie sollten die höheren Kosten jedoch durch entsprechend gute Leistungen rechtfertigen.
Eine weitere wichtige Regel für langfristig orientierte Investoren betrifft Krisen-Phasen am Aktienmarkt, die immer wieder auftreten. In diesen Phasen sollten die Aktienbestände keinesfalls in Panik veräußert werden – bislang haben sich dunkle Wolken noch immer wieder verzogen.
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