Der reguläre Ausgabeaufschlag bei Investmentfonds beträgt bei fast allen verfügbaren Produkten fünf Prozent. Er wird fällig, wenn Fondsanteile über die Kapitalanlagegesellschaft oder in der Filiale einer Bank gezeichnet werden. Den regulären Ausgabeaufschlag planen Banken für Kunden ein, die wenig Erfahrung mit Anlagegeschäften haben oder schlicht ein geringes Interesse zeigen.
Beim Erwerb über Direktbanken wird die Zeichnung in der Regel deutlich billiger. Direktbanken werben mit Rabatten auf den regulären Ausgabeaufschlag. Oft wird auf das gesamte Sortiment ein Rabatt in Höhe von 50 Prozent gewährt – der effektive Ausgabeaufschlag beträgt dann noch 2,5 Prozent.
Es geht allerdings noch deutlich günstiger. Freie Fondsvermittler ermöglichen die Zeichnung von Fonds ganz ohne Ausgabeaufschlag. Das Depot wird bei einer Bank geführt und über den Vermittler eröffnet. In der Regel können über solche Vermittler-Depots keine Aktien und so weiter gehandelt werden. Fondsvermittler sind eine Anlaufstelle für gut informierte Kunden, die wenig zahlen möchten. Die Fonds sind identisch mit denen, die an anderer Stelle günstiger erworben werden – nur die Bank verdient viel weniger daran.
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