Die Riester-Rente eignet sich auch für Sparer mit kleinen und mittleren Einkommen. Der Staat fördert die Verträge mit Zuschüssen: 154 Euro zahlt der Fiskus jedes Jahr, wenn mindestens 4 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens einbezahlt werden. Für jedes Kind gibt es weiter 185 beziehungsweise 300 Euro im Jahr.
Die Riester-Rente kann in vier Vertragsvarianten genutzt werden: Klassische Rentenversicherungen sind ebenso möglich wie fondsgebundene Policen, Fonds- und Banksparpläne. Da Versicherungen – ganz gleich ob fondsgebunden oder nicht – mit sehr hohen Kosten verbunden sind, eignen sich Bank- oder Fondssparpläne besser. Fondssparpläne bieten langfristig die besten Ertragsperspektiven.
Nicht immer aber sind Fonds für junge Familien auch die beste Lösung: Ist in absehbarer Zeit eine Immobilienfinanzierung geplant, sollte die Nutzung der Riester-Guthaben für diesen Zweck in Betracht gezogen werden. Banksparpläne bergen kein Verlustrisiko und eignen sich deshalb besser.
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