In der Praxis wird häufig ein so großer Teil des verfügbaren Einkommens in die Eigenheimfinanzierung investiert, dass für die Altersvorsorge kein Geld mehr zur Verfügung steht. In früheren Zeiten mag dies ein tragfähiges Modell gewesen sein, weil bis in die 90er Jahre hinein die Löhne Jahr für Jahr angestiegen sind und früher oder später mehr Geld zur Verfügung stand.
Wer heute alles auf die Karte Eigenheim setzt, riskiert jedoch viel: Ohne ausreichendes Zusatzeinkommen im Alter lassen sich im schlimmsten Fall nicht einmal die laufenden Kosten der Immobilie decken. Bei der Planung der Finanzierung sollte das verfügbare Einkommen deshalb sinnvoll auf zwei Vorhaben aufgeteilt werden: Die Finanzierung des Eigenheims und den Aufbau einer Privatrente.
Beim Eintritt in den Ruhestand sollten dann zwei Ziele erreicht sein: Die Immobilie sollte unbelastet und die Gesamtrente ausreichend hoch sein. Nur dann können Eigentümer wirklich einen sorgenfreien Lebensabend genießen.
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