Grundsätzlich lassen sich drei Typen von Banksparplänen unterscheiden. Einige sehen eine variable Verzinsung vor, die sich an einem bestimmten Referenzzinssatz orientiert. Das kann der Leitzins der Zentralbank ebenso sein wie ein Geldmarktzins. Die Verzinsung im Banksparplan kann höher oder niedriger ausfallen als der Referenzzinssatz – sie leitet sich aber immer aus ihm ab.
Bei Sparplänen mit variabler Verzinsung sollten Sparer darauf achten, dass die Festsetzung des Zinssatzes nach einer transparenten Methode erfolgt. Sonst besteht die Gefahr, dass steigende Zinsen sich erst spät in der Rendite niederschlagen und fallende Zinsen sich umgehend auf die Konditionen auswirken.
Andere Sparpläne bieten eine Zinsprogression: Die jährliche Verzinsung steigt dabei mit jedem Laufzeitjahr an. Bei solchen Angeboten ist es zum einen wichtig, die Gesamtrendite realistisch einzuschätzen und sich nicht von hohen Zinssätzen blenden zu lassen, die nur für einen Bruchteil der Vertragslaufzeit gelten. Zudem sollte klar sein, was im Fall einer vorzeitigen Kündigung passiert: Nicht selten setzen sich die Zinsen bei Sparplänen mit Zinsprogression aus einem Basis- und einem Bonuszinssatz zusammen. Wird die anfangs vereinbarte Sparleistung nicht erbracht, fallen die Bonuszinsen weg und die Rendite fällt spärlich aus.
Die dritte Variante sind Sparpläne mit fester Verzinsung. Sie bieten ein Höchstmaß an Sicherheit. Der Nachteil: Werden die Verträge in einer Niedrigzinsphase abgeschlossen, zementieren Sparer dadurch schlechten Konditionen für den gesamten Vertragszeitraum.

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