Die Deutsche Börse berechnet mit ihren Short-Dax-Indizes einfache und leicht nachvollziehbare Instrumente. Der Short-Dax auf den Deutschen Aktienindex etwa bildet dessen Verlauf eins zu eins nach – allerdings spiegelverkehrt. Die Wertentwicklung des Short-Dax entspricht der des Dax mit umgekehrtem Vorzeichen.
Fällt der Kurs des Deutschen Aktienindexes um ein Prozent, legt der Short-Dax um ein Prozent zu. Umgekehrt müssen Inhaber des Short-Dax Verluste hinnehmen, wenn der Dax steigt. Der Short-Dax ist über börsengehandelte Indexfonds zugänglich. Diese sind nicht nur fortlaufend handelbar und sehr kostengünstig, sondern umgehen aufgrund der Konstitution als Sondervermögen auch das Emittentenrisiko, das mit Indexzertifikaten verbunden ist.
Neben dem einfachen Short-Dax stehen auch Instrumente mit integrierter Hebelwirkung über Indexfonds zur Verfügung. Ein Kursverlust im Dax führt dann mit 2-X-Short-Dax zum doppelten prozentualen Gewinn. Short-Indizes eignen sich vornehmlich für kurz- und mittelfristige Vorhaben im Aktienmarkt. Für den langfristigen Vermögensaufbau über Sparpläne sind sie hingegen nur bedingt geeignet, da Aktienkurse langfristig häufiger steigen als sie fallen.
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