Die Laufzeit der Versicherung muss mindestens 12 Jahre betragen – auch wenn der Eintritt in den Ruhestand möglicherweise schon einige Jahre vorher erfolgen soll. Der Grund dafür ist die steuerliche Behandlung: Erfolgt die Auszahlung vor dem Ablauf von 12 Jahren ab Vertragsbeginn, müssen die Erträge in voller Höhe (und nicht nur zur Hälfte) versteuert werden.
Wer nach dem 50. Geburtstag eine Police abschließt, sollte in jedem Fall eine klassische Rentenversicherung wählen. Fondsgebundene Policen sind zum einen wegen der hohen Kosten und zum anderen wegen der der unsicheren Erträge ungeeignet.
Aufgrund der kürzeren Vertragsdauer müssen höhere Einzahlungen erfolgen als bei Verträgen, die in jungen Jahren abgeschlossen werden. Damit später eine Rente in nennenswerter Höhe erwartet werden kann, sind bei Abschluss im Alter von 52 Jahren 2400 Euro monatlich erforderlich.
Damit die spätere Rente wirklich sicher ist und nicht abhängig von der Ertragslage des Versicherers gekürzt werden kann, sollte für die Auszahlungsphase eine volldynamische Rentenzahlung vereinbart werden. Anders als bei der konstanten Überschussrente und der teildynamischen Auszahlung darf der Versicherer hier die Renten nicht kürzen.
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