Als Faustformel gilt, dass jeden Monat 1 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gespart werden sollte. Bei einem Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern beläuft sich die empfohlene jährlich Ersparnis damit auf 1800 Euro. Das Unterlassen dieser Rücklagenbildung ist fahrlässig. Wird nicht regelmäßig in Renovierungsmaßnahmen investiert, müssen später die Maßnahmen vollständig mit einem Kredit finanziert werden.
Die Rücklagen können auf einem beliebigen Spar- oder Tagesgeldkonto angelegt werden. Sinnvoll kann auch der Abschluss eines Bausparvertrages sein. Die Bausparguthaben können dann bei größeren Vorhaben mit einem Bauspardarlehen aufgestockt werden.
Die Renovierungsrücklage sollte schon bei der Finanzierungsplanung als regelmäßige Ausgabe eingeplant werden. Ist sie aus dem laufenden Budget dauerhaft nicht finanzierbar, ist dies ein Hinweis darauf, dass das geplante Bau- oder Erwerbsvorhaben möglicherweise zu teuer ist.
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