Die Bewertungszahl richtet sich nach der Höhe der einbezahlten Guthaben genauso wie nach dem Zeitraum, über den die Guthaben der Bauspargemeinschaft zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt werden. Zeit ist deshalb ebenso wichtig für die Zuteilung wie Geld.
Die Bewertungszahlen an sich können allerdings kein Maßstab beim Vergleich von Bausparverträgen sein. Der Grund: Bausparkassen berechnen die Größen nicht nach einem einheitlichen Schema. Einige setzen die Summe der Einzahlungen in regelmäßigen Intervallen ins Verhältnis zur Bausparsumme, andere die Zinsgutschriften. Werden die Einzahlungen herangezogen, ist die Bewertungszahl deutlich höher, ohne dass sich daraus Vorteile für den Vertragsinhaber ergeben.
Bausparer sollten bei der Suche nach einem geeigneten Vertrag deshalb die Bewertungszahl vernachlässigen und sich stattdessen auf den Verlauf von Ein- und Auszahlungen sowie die Guthaben- und Solverzinsung konzentrieren.
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