Inflationsanleihen: Diese Ausstattungsmerkmale sind wichtig

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Zunächst muss unterschieden werden, welcher Teil der Anleihe an die Teuerungsrate gekoppelt ist. Bei einigen Anleihen richtet sich der Zinssatz nach der gemessenen Inflationsrate. Die Kopplung kann in Form eines Zuschlags (zum Beispiel 1,5 Prozent p.a. plus Verbraucherpreisindex) genauso erfolgen wie durch eine multiplikative Verknüpfung (zum Beispiel Zinssatz ist gleich 200 Prozent des Verbraucherpreisindexes).

Bei anderen Anleihen ist die Rückzahlung des Nennwerts an die Inflation gebunden. So wird der Nennwert entweder am Ende der Laufzeit oder einmal im Jahr an die Teuerung angepasst. Erfolgt die Anpassung am Laufzeitende, führt ein Anstieg des Preisindexes um 15 Prozent seit Auflegung zu einer Rückzahlung in Höhe von 115 Prozent des Nennwerts.

Bei einer Anpassung des Nennwerts während der Laufzeit kann auch die Zinszahlung steigen: Bezieht sich der Kupon auf den angepassten Nennwert, steigen auch die Zinszahlungen im selben Verhältnis wie der Nennwert an.

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