Währungskonten und Zinszertifikate: Einlagensicherung greift nicht

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Bei solchen Angeboten ist jedoch Vorsicht geboten: Zinszertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen und fallen damit nicht unter die Einlagensicherung. Kommt es zur Insolvenz der Bank, sind die Gelder ganz oder teilweise verloren. Die Verwechslungsgefahr mit Sparbriefen ist groß: Sparbriefe sind Urkunden, die auf den Namen des Inhabers lauten und damit durch die Einlagensicherung geschützt sind.

Nicht unter die Einlagensicherung fallen auch Bankeinlagen in Fremdwährungen. Als Fremdwährung gilt dabei alles, was nicht Währung in einem Mitgliedsland der EU ist. Anleger, die zum Beispiel Geld im Australischen Dollar oder dem Südafrikanischen Rand anlegen um höhere Zinsen als im Euro zu erhalten sollten sich dieses Risikos bewusst sein.

Für Anleger, die derlei Risiken nicht tragen möchten ist der gezielte Vergleich der Angebote auf dem Tages- und Festgeldmarkt die bessere Alternative als das Ausweichen auf Zertifikate und Fremdwährungen.

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