Schuldenkrise: Worauf Anleger bei Rentenfonds achten müssen

zurück zur Übersicht

Anleger müssen deshalb bei Investitionen in Rentenfonds ganz besonders genau hinsehen. Als besonders von Ausfällen bedroht gelten Anleihen aus Griechenland und Portugal. Auch Spanien, Italien und Irland könnten in Zahlungsschwierigkeiten geraten.

Wer in Rentenfonds investiert und das Risiko dabei so gering wie möglich halten möchte, sollte deshalb auf Fonds setzen, die nicht oder nur in geringem Umfang in Anleihen der genannten Staaten investieren. Besonders Renten-ETFs zeigen hier Schwächen: Viele Rentenindizes, die abgebildet werden, bestehen zum größten Teil aus italienischen Anleihen, weil es von diesen am meisten gibt.

Als sicher gelten Anleihen der EU-Kernländer Deutschland, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Auch Anleihen von Staaten außerhalb des Euroraums kommen in Betracht, weil einzelne Staaten im Hinblick auf die Verschuldung gut dastehen. Anleger müssen dann allerdings das Währungsrisiko tragen und sollten bei der Fondsauswahl dementsprechend auf einen begrenzten Anteil der nicht auf Euro lautenden Anleihen achten.

Verwandte Artikel

 
Kommentar schreiben 
Name (Nickname):*
E-Mail (wird nicht veröffentlicht):*
Website:
Summe von 10 + 6 ?:*
* Pflichtfelder Datenschutzrichtlinie