Schwellenmarkt statt Blue Chip: Fonds-Namen sind oft irreführend

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Maßgeblich sind allein die Fondsanlagerichtlinien, die Anleger im Emissionsprospekt einsehen können. Banken müssen Anlegern den Prospekt zur Verfügung stellen. Der Emissionsprospekt ist auch direkt bei den Kapitalanlagegesellschaften erhältlich und kann darüber hinaus über das Internet bezogen werden.

Die Anlagerichtlinien vieler Fonds sind derart unspezifisch, dass Anleger nicht davon ausgehen können, dass ihr Geld so investiert wird wie gewünscht. Einige Aktienfonds etwa räumen sich selbst die Möglichkeit ein, große Teile des Portfolios in andere Anlageklassen zu investieren. Wer auf den Aktienmarkt setzen will, ist mit solchen Fonds schlecht bedient.

Je genauer die Anlagegrundsätze eines Fonds sind, desto besser. Ein Fonds, mit dem in europäische Standardwerte investiert werden soll, sollte auch mindestens 80 Prozent seiner Mittel dauerhaft in diesem Segment anlegen.

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