Metallkonten mit so genannter Sammelverwahrung bieten für große Krisen nur einen begrenzten Schutz. Der Grund: Die in Edelmetall ausgewiesenen Guthaben verstehen sich als Anspruch des Kontoinhabers gegen die Bank auf die physische Lieferung einer bestimmten Menge Gold. Wird die Bank zahlungsunfähig, kann sie diesen Anspruch nicht erfüllen und Anleger verlieren ihr Geld.
Sicherer, aber auch deutlich teurer sind Metallkonten mit Einzelverwahrung. Die Guthaben der Anleger sind dabei vom Vermögen der Bank getrennt. Goldbarren zum Beispiel sind exakt einem bestimmten Konto zuzuordnen. Kommt es zur Insolvenz der Bank, sind Metallkonten mit Einzelverwahrung nicht betroffen.
Fazit: Wer sich und sein Vermögen durch ein Investment in Edelmetalle vor extremen Krisen schützen möchte, benötigt ein Metallkonto mit Einzelverwahrung.
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