Seltene Anlagemünzen: Das müssen Anleger wissen

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Nicht so bei seltenen Anlagemünzen. Hier setzt sich der Wert aus dem Materialwert (und damit dem Marktpreis des jeweiligen Edelmetalls) und einem Aufschlag, der dem Seltenheitswert Rechnung trägt, zusammen. Dieser Preisaufschlag kann 10 bis 25 Prozent und sogar noch mehr betragen. Eine exakte Angabe ist nicht möglich, da es für seltene Anlagemünzen keinen fortlaufenden Handel gibt und die Beschaffung stets über einen intransparenten Markt erfolgt.

Seltene Münzen, wie zum Beispiel die Palladium-Münze „Russische Ballerina“, sind zudem nur schwer erhältlich. Vom Beginn der Suche bis zum erfolgreichen Kauf können ohne Weiteres Monate vergehen. Anleger müssen zudem beachten, dass auf den Kauf von Anlagemünzen Mehrwertsteuer anfallen kann.

Nur bei Goldmünzen ist dies nicht der Fall. Bei Silbermünzen gelten unterschiedliche Sätze: Das Finanzministerium veröffentlicht jedes Jahr eine Liste mit Münzen, auf die nur der ermäßige Steuersatz in Höhe von 7 Prozent anfällt. Auf alle anderen Silbermünzen fallen 19 Prozent Steuer an. Das gilt auch für Münzen aus anderen Metallen.

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