Investieren in Edelholz: Chancen und Risiken

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Mit Holz lässt sich auf mehreren Wegen Geld verdienen. Zum einen können durch Forstwirtschaft gewonnene Hölzer verkauft werden. Holz kommt zum Beispiel beim Grubenbau oder der Fertigung von Möbeln zum Einsatz. In den vergangenen Jahren sind die Holzpreise deutlich angestiegen, so dass sich eine attraktive Rendite erzielen ließ.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit betrifft das wachsende Segment der Biomasse, zu der Holz zählt. Auch auf diesem Markt konnten in den vergangenen Jahren ansehnliche Ergebnisse erzielt werden. Privatanleger können sich direkt an Plantagen beteiligen. Je nach Anbieter wird eine Beteiligung über unterschiedliche rechtliche Konstruktionen umgesetzt.

Ein Vorteil von Holz-Investments ist die vom Kapitalmarkt weitgehend unabhängige Wertentwicklung. Das macht Beteiligungen in diesem Segment zu einer brauchbaren Diversifikations-Komponente. Nicht zuletzt kann auch der ökologische Mehrwert zu den Vorteilen gezählt werden: Die Gewinnung von Nutzholz und Biomasse auf Plantagen schont natürliche Wälder und kann zu einer Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Energiebilanz beitragen.

Trotz alldem bleiben Holzinvestments ein riskantes Geschäft. Die von den Anbietern von Beteiligungen in Aussicht gestellten Renditen (im Mittel etwa 10 bis 15 Prozent pro Jahr) lassen sich nur erreichen, wenn die Marktentwicklung in jeder Hinsicht so positiv verläuft wie in der Vergangenheit. Beteiligungen an Holzplantagen sollten deshalb nie über eine Beimischung zum Portfolio hinausgehen.

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