Online-Banking: Mehr Sicherheit durch HBCI

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Der neueste Standard des HBCI-Verfahrens funktioniert mit einer Chip-Karte, die Kunden von ihrer Bank erhalten und in ein eigens dafür vorgesehenes Lesegerät einstecken, das mit dem PC verbunden ist. Beim HBCI-Verfahren legitimiert sich der Kontoinhaber über eine elektronische Signatur. Die zur Bank übertragenen Daten werden dabei umfassend vor dem Zugriff Dritter geschützt. Zur Chip-Karte gehört eine PIN, mit der sich Kontoinhaber zusätzlich legitimieren.

Neben der elektronischen Signatur dient dann auch eine Chiffrierung der Datenübertragung der Sicherheit: Durch eine Verschlüsselung wird ein Abfangen der Daten während der Übertragung durch Dritte wirksam verhindert. Darüber hinaus beinhaltet das System einen Schutz gegen das doppelte Einreichen von Aufträgen gegen den Willen des Kunden. Auf der Chip-Karte sind die Schlüssel zum Signieren und Chiffrieren gespeichert.

Das Kartenlesegerät müssen Bankkunden bei den meisten Instituten selbst anschaffen. Die Anschaffungskosten reichen je nach Gerät von knapp 10 bis hin zu mehreren hundert Euro. Die Kosten für die Teilnahme am HBCI-Verfahren sind ebenfalls verschieden. In der Tendenz müssen Bankkunden signifikant mehr zahlen als beim einfachen PIN/TAN-Verfahren.

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