Geld schützen: Lohnen Inflations-Anlagen?

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So setzt sich der Zinssatz bei mehrjährigen Festgeldern zum Beispiel aus einer geringen Basisverzinsung und einem Bonuszinssatz zusammen. Der Bonuszins entspricht dann beispielsweise der gemessenen Inflationsrate während der Anlagelaufzeit. Auf diese Weise können Anleger die Kaufkraft ihres Geldes erhalten.

Die Angebote müssen sich allerdings nicht zwingend lohnen. Entscheidend ist, ob durch die Kopplung der Verzinsung an die Inflation ein höherer Ertrag erzielt wird als bei einer herkömmlichen Anlage. Da die Basisverzinsung zumeist deutlich unter dem regulären Zinssatz von Anlagen mit identischer Laufzeit liegt, muss die Teuerungsrate von ihrem heutigen Niveau aus bereits deutlich ansteigen, um überhaupt eine Patt-Situation zu erreichen.

Viel falsch machen können Anleger mit Inflations-Anlagen nicht, sofern es sich um echte Bankeinlagen mit voller Einlagensicherung und einer transparent gestalteten Verzinsung handelt. Wer allerdings mit einer sehr bald und sehr deutlich ansteigenden Inflation rechnet, sollte auch andere Strategien in Betracht ziehen. So kann es zum Beispiel vorteilhaft sein, vor allem auf die jederzeitige Verfügbarkeit des Geldes zu achten um im Bedarfsfall flexibel handeln zu können.

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