Der Großteil der Anleger fällt in eine der drei Kategorien „Risikoscheu“, „Risikobegrenzend“ oder „Chancenorientiert“. Risikoscheue Anleger sollten alle Anlagen vermeiden, die mit einem größeren Risiko verbunden sind. Infrage kommen Tages- und Festgeldanlagen, Bundeswertpapiere mit nicht allzu langer Restlaufzeit und klassische Rentenversicherungen ohne Fondsbeteiligung.
Anleger, die in die Kategorie „Risikobegrenzend“ fallen, sollten einen Mix aus sicheren und chancenorientierten Anlagen wählen. Ein Teil des Vermögens kann in Aktien- oder Rentenfonds investiert werden. Bei Rentenversicherungen können auch fondsgebundene Policen in Frage kommen. Ein erheblicher Teil des Vermögens sollte dennoch risikofrei angelegt werden. Tabu sind einzelne Aktien sowie Derivate und strukturierte Anlageprodukte.
Chancenorientierte Anleger investieren den größten Teil ihres Vermögens in Anlageprodukte mit überdurchschnittlichem Risiko. Branchen-Aktienfonds zählen dazu genauso wie einige einzelne Aktien, Aktienanleihen, Zertifikate praktisch jeglicher Art und Anlagen in fremden Währungen.
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