Zinstracker und Co.: Produktrisiken beachten

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Auch wenn die Zertifikate mit Bezeichnungen wie „Schatzbrief“ oder „Tagesgeld Zertifikat“ verkauft werden, handelt es sich um gewöhnliche Inhaberschuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten. Die Rückzahlung ist folglich von dessen Zahlungsfähigkeit abhängig. Kommt es zu einer Bankpleite wie im Fall der US-Bank Lehman Brothers fließt die Einlage im besten Fall der allgemeinen Insolvenzmasse zu. Oft handelt es sich sogar um nachrangige Anleihen. Diese bieten zwar etwas höhere Zinsen – im Ernstfall ist das angelegte Geld dann allerdings ganz verloren.

Ein zusätzliches Risiko betrifft die Zinsanpassung. Wird die Rendite des Zertifikats aus einer bestimmten Größe, wie zum Beispiel einem Referenzzinssatz, abgeleitet, wissen Anleger zum Zeitpunkt des Kaufs nicht, wie hoch die Rendite tatsächlich ausfällt. Während der Laufzeit sind Zertifikate zudem mit Kursrisiken verbunden. Diese sind umso größer, je länger die Laufzeit ist.

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