Wie hoch die pfändungsfreien Teile des Einkommens sind, richtet sich unter anderem nach den bestehenden Unterhaltsverpflichtungen. Kontoinhaber können über diese Teile ihres Einkommens frei verfügen. Überweisungen können ebenso getätigt werden wie Barauszahlungen. Die wichtigsten Rechnungen können so bezahlt werden.
Seit Juli 2010 haben Inhaber eines Girokontos das Recht auf die Führung dieses Kontos als Pfändungsschutzkonto. Jeder Verbraucher darf genau ein Pfändungsschutzkonto führen. Die Pflicht der Banken zur Führung eines Pfändungsschutzkontos betrifft allerdings nur bereits bestehende Konten: Ein Recht auf die Eröffnung eines Kontos haben Verbraucher nicht.
Nach der Einrichtung des Pfändungsschutzkontos stehen Arbeitnehmern wie Arbeitgebern jeden Monat 990 Euro als pfändungsfreier Betrag des Einkommens zur Verfügung. Wer Unterhaltszahlungen an Dritte leisten muss oder aufgrund besonderer Belastungen per Gerichtsbeschluss einen höheren Pfändungsfreibetrag eingeräumt erhalten hat, muss dies entsprechend nachweisen.
Die Umwandlung eines bestehenden Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto macht Sinn, wenn Pfändungen anstehen und die bislang erforderlichen Umwege über gerichtliche Entscheidungen zur Bewahrung des Existenzminimums umgangen werden sollen.
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Im oberen Bericht heißt es: “Das Pfändungsschutzkonto soll es Schuldnern ermöglichen, am wirtschaftlichen Alltagsleben teilzunehmen, auch wenn Zwangsvollstreckungsmaßnahmen laufen.” Dieser Kommentar ist aussagekräftig und richtig. Man muss aber bedenken, dass diesem P-Konto sehr oft Verschuldungen und zu teure Lebensgewohnheiten zugrunde liegen. Also kann man sagen “Leben auf Kosten anderer.” Schmerzhaft büßen muss man bei der Pfändung bis an die Grenze die leichtsinnig aufgenommenen Konsumentenkredite. Man hat vorher bei seiner Bank einen Kredit in Anspruch genommen oder “einfach” sein Limit überzogen. Was sehr teuer ist, und die Bank sich das sehr gut bezahlen lässt. Wenn schon Kredit, dann lesen Sie Seiten im Internet,die informieren, wie man zB. Kreditkonditionen vergleicht. Hier wird, wenn auch nicht sehr nachhaltig, empfohlen, Kreditangebote sehr sorgfältig zu vergleichen oder – noch besser -, gar keinen Kredit aufzunehmen und sich VOR der Anschaffung etwas anzusparen. Also wenn schon Kredit, machen Sie es wie Unternehmer, diese kämpfen auch um jeden Pfennig, indem sie die Kreditangebote sehr, sehr sorgfältig prüfen.
Conny